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De Rammuthe - Heft 2
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Foto: Jürgen Hölscher

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Die Geschichte der Fuelbecke Talsperre bildet das Leitthema dieses zweiten Heftes, historisch und aktuell. Die Idee zum Bau dieser Talsperre stammt von dem Hammerwerksbesitzer Joh. Died. Rahmede und dem Rektor Karl Mummenthey aus Altena. Es ging in ihren Überlegungen nicht um die Trinkwasserversorgung, sondern um den Energieträger Wasser zum Betriebe von Hammerwerken, Drahtziehereien und Walzen. Der grosse Wasserspeicher würde durch kluge Mengenregelung einen durchgehenden Jahresbetrieb ermöglichen.

Sommerliche Stillstandszeiten würden entfallen. Die Idee fand grosse Zustimmung. Der Instanzenweg nahm viel Zeit in Anspruch. Baubeginn war der 31.5.1894, die feierliche Einweihung fand in Anwesenheit vieler Honoratioren am 22. 5.1897 statt. Das Bauwerk war eine Pionierleistung des Prof. D. Otto Intze von der Königlichen Technischen Hochschule in Aachen. Das Stauvolumen beträgt 700.00 cbm, der durchschnittliche Jahreszufluß etwa 3.750.000 cbm. Die Talsperre wurde schnell zu einer Attraktion für die Bevölkerung aus nah und fern, am See, auf dem See und im Hotel oberhalb des Sees herrschte reges Leben. 

Inzwischen dient die Talsperre nur noch der Trinkwassergewinnung. Zu Anfang der 90er Jahre wurde die über 100 Jahre alte Staumauer saniert, ihre weitere „Lebensdauer“ wird auf 80 bis 100 Jahre taxiert.

Auch heute noch hat die Fuelbecke Talsperre den Charakter einer Idylle, still ist es hier, aber gar nicht leblos, Spaziergänger, Walker, Jogger und Sportfischer beleben die Szene.

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