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De Rammuthe - Heft 1
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Foto: Herbert Beyer

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In der Gründungsversammlung des Heimat- und Bürgervereins Rahmede e.V. wurde beschlossen, die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise jährlich in Form eines Heftes zu veröffentlichen. Als Titulierung für alle Editionen wurde der Name „De Rammuthe“ gewählt. Es handelt sich hierbei um die älteste Bezeichnung für den Talbereich zwischen Lüdenscheid und Altena, die bisher aufgefunden werden konnte, und zwar in der Kopie eines alten Heberegisters des Klosters Werden bei Essen an der Ruhr aus dem 11. Jahrhundert.

Hierhin waren die Güter aus dem Rahmedetal abgabepflichtig. Gegründet wurde die Abtei Werden um 800, auf die gleiche Zeit gehen auch die Anfänge der Eisengewinnung im Rahmedetal zurück. Deshalb wäre es auch denkbar, dass der Name „Rhame, Rame, Rahme, Ramede, Rammuthe“ bereits in dieser Zeit der Wiederbesiedlung entstanden sein könnte und von Werden übernommen wurde. Die Deutung des Namens gestaltet sich kontrovers und ist bislang noch reges Diskussionsthema einiger Sprachforscher. Hierüber soll in einem Folgeheft berichtet werden.

Das Foto auf der Titelseite zeigt die Ortschaft Altroggenrahmede, wie sie sich etwa um 1970 darstellte.

Das Wappen der ehemaligen Landgemeinde Lüdenscheid symbolisiert auf schwarzem Grund die offene Silberkette der Adelsfamilie von Schloss Neuenhof, im Mittelfeld den rotweiss geschachten Balken der ehemaligen Grafschaft Mark und auf grünem Grund die drei silbern eingelegten Wellenbänder für die Flüsse Rahmede, Verse und Volme. Die Landgemeinde Lüdenscheid und die Gemeinde Hülscheid bildeten das Amt Lüdenscheid. Hülscheid wurde durch einen Hülsezweig (Ilex aquifolia) heraldisiert.

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